Jitsi Meet

Jitsi Meet ist ein System, welches es erlaubt, Audiokonferenzen mit mehreren Teilnehmern abzuhalten. Während einer Konferenz können in einem Chat-Fenster zusätzlich Textnachrichten ausgetauscht werden. Grundsätzlich sind auch Videokonferenzen möglich. Davon muss aktuell aber abgesehen werden, da die verfügbare Bandbreite für die Übertragung der Video-Daten nicht ausreicht. Im Gegensatz dazu ist es problemlos möglich, dass ein Teilnehmer seinen Bildschirminhalt teilt und so für die anderen sichtbar macht.

Zielgruppe

Das System, das unter https://meet.ohgw.de/ erreichbar ist, wird ausschließlich von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften des Ottheinrich-Gymnasiums Wiesloch auf einem dedizierten Server und somit im Einklang mit den Regeln der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) betrieben.

Aktuell ist die Verwendung auf unterrichtsbezogene Kommunikation in den Klassenstufen 5 bis 7 sowie Dienstbesprechungen von Lehrkräften beschränkt. Dies bedeutet auch, dass nur Lehrkräfte zu Konferenzen einladen können. Schülerinnen und Schüler können das System aus technischen Gründen (leider noch) nicht für Privatgespräche untereinander nutzen.

In den Klassenstufen 8 bis J2 bleibt die vor den Osterferien etablierte »Notlösung« bis auf Weiteres bestehen.

Voraussetzungen

Jitsi Meet kann mit Hilfe eines Internet-Browsers oder einer kostenlosen App für iOS beziehungsweise Android genutzt werden.

Für die App geben die Entwickler des Systems die Altersempfehlung 17+ an, wohl wissend um die Gefahren einer unbeaufsichtigten Internet-Kommunikation Minderjähriger. Jitsi Meet unterscheidet sich aber in keiner Weise von anderen Messenger-Diensten wie Discord oder WhatsApp. Dennoch bleibt es den Familien überlassen, ob die App installiert und genutzt werden soll, oder der Browser für die unterrichtliche Nutzung am Ottheinreich-Gymnasium das Mittel der Wahl ist.

Als Browser empfehlen die Entwickler des Systems ausdrücklich Google Chrome oder Chromium. Zwar verliefen auch Tests mit Mozilla Firefox durchaus erfolgreich, die Übertragung scheint in diesem Fall aber weniger effizient zu sein.

In eine Konferenz einwählen

Konferenzen über Jitsi Meet werden zu vereinbarten Zeiten abgehalten, welche im Voraus über Moodle oder per E-Mail kommuniziert werden. Diese Information beinhaltet auch den Konferenznamen sowie gegebenenfalls ein Passwort für den Zugang zu der Konferenz.

Wir zeigen die Einwahl nun anhand einer Konferenz mit dem Namen beispiel. Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Man öffnet zunächst die Seite unter meet.ohgw.de im Browser, gibt unter Neues Meeting starten den Konferenznamen beispiel ein und klickt anschließend auf Los.

Alternativ kann man den Link https://meet.ohgw.de/beispiel/ anklicken, welcher direkt zu der Konferenz führt.

Sollte die Lehrkraft die Konferenz noch nicht gestartet haben, so ist noch ein klein wenig Geduld gefragt.

Falls für die Konferenz ein spezielles Passwort vergeben und vorab mitgeteilt wurde, muss dieses nun eingegeben werden. (Dabei handelt es sich also nicht um das Passwort, welches an den Schulrechnern und in Moodle verwendet wird.)

Nun wird man aufgefordert, seinen Namen einzugeben. Dies sollte der wahre Name sein, damit man sofort erkennen kann, wer gerade spricht.

Geschafft! Man befindet sich in der Konferenz, kann mit den anderen (bereits eingewählten) Teilnehmern sprechen und weitere Funktionen nutzen.

Weitere Funktionen in einer Konferenz verwenden

Hat man sich erfolgreich in eine Konferenz eingewählt, so kann man durch Klicken auf die Symbole am unteren Bildschirmrand verschiedene Aktionen ausführen.

Das Mikrofonsymbol dient dazu, das eigene Mikrofon ein- oder auszuschalten. Es empfiehlt sich, dieses nur dann einzuschalten, wenn man auch spricht. Bei vielen Teilnehmern in einer Konferenz können die Hintergrundgeräsuche nämlich ganz schön störend sein. Wenn man das Mikrofon grundsätzlich ausschaltet, muss man aber daran denken, die Stummschaltung aufzuheben, bevor man etwas sagt.

Durch Klicken auf den roten Hörer verlässt man die Konferenz. Sollte man einmal versehentlich darauf geklickt haben, kann man der Konferenz jederzeit, wie oben beschrieben, wieder beitreten, so lange diese läuft.

Die Kamera sollte immer ausgeschaltet sein, da, wie oben erklärt, die Bandbreite nicht für die Übertragung der umfangreichen Videodaten ausreicht.

Unten links befindet sich ein Symbol, mit der man den Inhalt seines Bildschirms oder eines einzelnen Fensters für die anderen Teilnehmer sichtbar machen kann.

Durch Klicken auf das Symbol mit der Hand kann man signalisieren, dass man etwas sagen möchte, so, als würde man im Unterricht die Hand heben.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, ein Fenster zu öffnen, in dem man während der Konferenz Textnachrichten austauschen kann.

Die Textnachrichten sind während der Konferenz für alle Teilnehmer sichtbar. Diese werden allerdings nicht dauerhaft gespeichert; nach Ende der Konferenz sind sie unwiederbringlich verloren.