Von Emma Schöttler und Lara Böttcher (9a)
Am 10. Dezember 2024 kamen 19 spanische Schüler ans OHG. Ihre Nervosität war nicht begründet, denn sie wurden von ihren deutschen Austauschpartner mit einem herzlichen "¡Hola!" willkommen geheißen.
Nach einer kurzen gemeinsamen Brezelpause mussten die Deutschen noch einmal zurück in den Unterricht. Danach ging es gemeinsam auf die Suche nach einem leckeren Mittagessen – bei den einen gab es einen Hotdog, bei den anderen ein Stück Pizza auf die Hand, doch im Endeffekt waren alle fit für den ersten gemeinsamen Nachmittagsunterricht am OHG.
Am nächsten Morgen püntklich um 7.50 Uhr waren alle Spanier in der Mensaküche am Start. Während die Deutschen im Unterricht waren, backten die Spanier unter Anleitung des Mensateams leckere Weihnachtsplätzchen deutscher Art, wie zum Beispiel Zimtsterne oder Tannenbäume.
Nach den ersten Kostproben ging es direkt weiter zur Stadtführung durch Wiesloch. Den Nachmittag gestalteten viele mit Weihnachtsmarktbesuchen in Mannheim oder Heidelberg. Das traditionelle Weihnachtsmarktessen wie Flammkuchen, Dampfnudeln oder auch Kartoffelpuffer wurde von vielen Spaniern mutig ausprobiert.
Am nächsten Tag nahmen die Spanier Heidelberg noch einmal genauer unter die Lupe und besichtigten das Heidelberger Schloss oder schlenderten über den Weihnachtsmarkt. Zusätzlich genossen sie auch die Aussicht vom berühmten Philosophenweg.
Nach den letzten Klassenarbeiten, die in den ersten beiden Stunden am Freitag noch erledigt werden mussten, stand dann endlich ein gemeinsamer Ausflug auf dem Plan. Um 10 Uhr stiegen alle Austauschschüler mit dem Ziel Bad Wimpfen in den Zug. Während der langen Anfahrt stellten sich viele die Frage, ob sie sich für diesen einen Weihnachtsmarkt überhaupt lohnen würde. Doch nach zwei erlebnisreichen Stunden auf dem Weihnachtsmarkt waren sich alle einig, dass es sich definitiv gelohnt hat. Dinge von denen man zuvor nicht mal wusste, dass sie existierten, bekamen wir zu probieren, wie zum Beispiel leckere Baumstriezel mit Zimt und Zucker.
Für das Wochenende waren die Spanier individuell in die Gastfamilien eingebunden. Die einen besichtigten nahegelegene Städte wie Stuttgart oder Speyer, und für die anderen hieß es einfach mal den deutschen Alltag mitzuerleben. Zum Beispiel unterstützten die Spanier die Gottesdienst-AG bei der Probe, feuerten ihre Austauschpartner auf ihren Wettkämpfen an oder durften ihr Tanzbein auf der Disco-Party schwingen.
Am Montag versuchten zum Abschied alle Schüler ihre ganzen verrückten Erlebnisse auf Plakaten festzuhalten. Nach ein paar Stunden gemeinsamem Unterricht und einer Begrüßung des Bürgermeisters im Rathaus ging der erste Teil des Austauschs dem Ende entgegen. Gegen 16 Uhr machten sich 19 Köpfe voller bereichernder Erinnerungen auf den Weg zum Bus, wo man dann leider "¡Adiós!" sagen musste, aber glücklicherweise auch "¡Hasta luego!", da die Deutschen im März einen Gegenbesuch starten werden. Die Freude darauf ist groß, sich im nächsten Frühling wiederzusehen und Spanien zu entdecken.
Ein Riesendankeschön geht an Señora Budia-Alvarez, ohne die diese wunderschöne Zeit nicht möglich gewesen wäre!!