Briefmarathon für Menschenrechte

Nach der Amnesty-Woche wurden 1000 Briefe aus dem OHG abgeschickt

Von Lena Ulrich

Bergeweise unterschriebene Briefe und einige Petitionen – das ist alles das Ergebnis der diesjährigen Amnesty-Woche am OHG, einer Aktion des neu zusammengelegten politischen & nachhaltigen Ausschusses (kurz NAP) der SMV. Der Amnesty-Briefmarathon ist eine der größten Menschenrechtsaktionen der Welt und wird jedes Jahr – anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember – von Amnesty International, einer internationalen Menschenrechtsorganisation, veranstaltet.

Ziel ist es, Personen, die zu Unrecht, zum Beispiel für ihre politische Meinung, in Gefängnishaft sind oder sogar zum Tode verurteilt wurden, zu befreien. Dafür werden Briefe, Postkarten und Petitionen unterschrieben und die Einhaltung der Menschenrechte sowie Gerechtigkeit gefordert.

Als "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" sieht sich auch das OHG in der Pflicht, an dieser Aktion teilzunehmen. Organisiert wurde die Amnesty-Woche das achte Jahr in Folge vom NAP, der in diesem Schuljahr von Helena Luboeinski und Clara Jebens geleitet wird.

Zwischen dem 15. und 18. Dezember unterschrieben täglich hunderte Schüler und Schülerinnen Briefe und Petitionen, sodass am Ende der Woche um die 1000 Briefe abgeschickt werden konnten.

Diese Aktion zeigt noch einmal besonders, wie viel man als Gemeinschaft bewirken kann. Auch wenn es jeden Tag nur einer einzelnen Person geholfen hat, wird dank der engagierten Schülerinnen und Schüler ein Zeichen für die Einhaltung der Menschenrechte auf der ganzen Welt gesetzt.