Programme, Positionen, Perspektiven

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl mit Vertretern der Parteien

Von Lena Ulrich (J2)

Mitbestimmung – eine Forderung der Jugendlichen in Baden-Württemberg, der nun endlich nachgegeben wurde. Am 4. April 2022 wurde im baden-württembergischen Landtag beschlossen, das Mindestalter der Wahlberechtigten auf 16 Jahre herunterzusetzen. Das bedeutet also, dass die kommende Landtagswahl am 8. März 2026 die erste Wahl für viele Jugendliche in Baden-Württemberg sein wird.

In Anbetracht dessen veranstaltete der NAP (Ausschuss für Nachhaltigkeit und Politik) der SMV Anfang Januar eine Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen der Linken (Marlon Käsemann), der Grünen (Yannick Veits), der SPD (Xenia Roesch), der CDU (Christiane Staab) sowie der FDP (Claudia Felden). Ziel der Diskussion war es, den Schülerinnen und Schülern der Stufen 9 bis J2 die Sichtweisen der verschiedenen Parteien zu bestimmten Themen näherzubringen und einen Austausch zwischen den Parteien und der Schülerschaft herzustellen.

Geleitet und moderiert wurde die Diskussion von Helena Luboeinski und Johanna Joswig, die einige Fragen zu den Themen Bildung, innere Sicherheit und Klimaschutz vorbereitet hatten.

Im Zuge der Diskussion erläuterten die Mitglieder der Parteien ihre Standpunkte und Überlegungen zu den Fragen, wobei sie zumeist wesentlich länger brauchten als von der Moderation gewünscht, und beantworteten auch bohrende und forsche Fragen der Schülerschaft, beispielsweise zum Einsatz der Polizeisoftware Palantir in Baden-Württemberg. Auch wenn die Meinungen der Anwesenden in den meisten Fragen recht kontrovers waren, fand man am Ende doch meist einen Konsens, zumindest was die Bedeutung politischer Bildung und Partizipation betrifft. Insofern ist also zu hoffen, dass diese Veranstaltung einigen Schülerinnen und Schülern dabei geholfen hat, sich ein Bild der einzelnen Parteien zu machen, ihre Wahlentscheidung zu erleichtern und informiert an der Juniorwahl an unserer Schule und der Landtagswahl im März teilzunehmen.

Ein großer Dank geht an die Leitung des NAP, Helena Luboeinski und Clara Jebens, sowie an Herrn Schmedt, Johanna Joswig und alle anderen Helfer, die diese Aktion ermöglichten.

Außerdem bedanken wir uns für das Erscheinen und die zahlreichen Beiträge der Parteimitglieder.